FDP-Fraktion: Zum Haushalt 2026 (Singen)

Die FDP-Fraktion stimmt dem Haushalt 2026 zu. Trotz weiterhin angespannter Finanzlage. Die Stadt steht vor großen Herausforderungen: steigende Ausgaben, hohe Personalkosten und zusätzliche Aufgaben durch Bund und Land belasten den kommunalen Haushalt erheblich. Gleichzeitig fehlt es häufig an einer ausreichenden finanziellen Ausstattung für diese neuen Verpflichtungen.

Für die FDP ist klar: Kommunale Selbstverwaltung braucht eine solide finanzielle Grundlage. Bund und Land müssen die Kommunen verlässlich mit den notwendigen Mitteln ausstatten. Neue Aufgaben dürfen nicht ohne gesicherte Finanzierung übertragen werden.

Angesichts der schwierigen Haushaltslage unterstützt die FDP den eingeschlagenen Konsolidierungskurs. Ausgabendisziplin ist aus ihrer Sicht unverzichtbar, auch wenn dies schmerzhafte Entscheidungen bedeutet. So wie etwa das vorübergehende Aussetzen des Hohentwielfests. Populismus lehnt die Fraktion ab; stattdessen setzt sie auf sachorientierte und verantwortungsvolle Politik.

Gleichzeitig bekennt sich die FDP klar zu wichtigen Zukunftsinvestitionen:

  • Sanierungen von Schulen, Straßen und öffentlichen Gebäuden

  • Ausbau der Kinderbetreuung

  • Investitionen in den Klimaschutz

  • Unterstützung von Kunst, Kultur und Vereinen

  • Stärkung des Schul- und Sportstandorts

Als wichtige Projekte nennt die Fraktion in ihrer Haushaltsrede unter anderem den Wiederaufbau der Scheffelhalle, den Ankauf des Singener Schlosses sowie die geplante neue dreiteilige Sporthalle. Auch beim geplanten Klinikneubau unterstützt die FDP eine Finanzierung unter Einbindung von Sondermitteln. Allerdings unter klarer Beteiligung von Bund und Land.

Ziel der FDP-Fraktion ist es, Singen als lebendige Stadt mit starkem Bildungsangebot, vielfältiger Kultur, aktivem Vereinsleben und sozialem Zusammenhalt weiterzuentwickeln. Verantwortungsvoll, generationengerecht und mit klarem Blick auf die finanzielle Realität.